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Referat Barrierefrei

Daniel Janke

Studentisches Projekt gestaltet von Melisa D. im Rahmen des Seminars Crossmediale Kommunikation mit dem Büro der Universitätsfrauenbeauftragten. Projekt #WueSeeYou, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Sommersemester 2023

Was bedeutet Vielfalt an der Universität Würzburg für das Referat Barrierefrei?
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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, Universität Würzburg

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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, antwortet auf die Frage "Was bedeutet Vielfalt an der Universität Würzburg für Sie?"

Als der Dozent ein Algorithmus erklärt hat und dafür unter anderem rote und grüne Pfeile benutzt hat, um was zu markieren und sich dann im Plenum ein Kommilitone gemeldet hat und darauf hingewiesen hat, eine rot- grün Blindheit hat und diese Pfeile relativ wenig bringen. Daraufhin hat der Dozent seine gesamte Vorlesungsfolien angepasst, damit auch dieser Kommilitone der Vorlesung folgen kann.

Daniel Janke

stv. für das Referat Barrierefrei

Sind Ihnen besondere Bereicherungen oder Herausforderungen im Lauf Ihres (Berufs-) Lebens begegnet?
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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, Universität Würzburg

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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, antwortet auf die Frage "Sind Ihnen besondere Bereicherungen oder Herausforderungen im Lauf Ihres (Berufs-) Lebens begegnet?"

Mir ist schon im ersten Semester aufgefallen, dass manche Kommilitoninnen und Kommilitonen irgendwie besser mit der Institution Universität klar kommen als ich und wenn man da mal ein bisschen genauer nach recherchiert hat, wo die denn herkommen und sich mit denen unterhalten hat, ist aufgefallen, dass sie selber aus akademischen Haushalt kommen und ich selbst bin Erstakademiker und da hat man dann schon gemerkt, dass es einfach gewisse Hürden gibt, die es dann zu überspringen gibt als Erstakademiker.



Wie in fast allen Gesellschaftsbereichen stellt die Barrierefreiheit auch im Bildungsbereich ein wichtiges Thema dar, da sie maßgeblich über Zugänge zu Bildungsinhalten und Lehrmaterialien entscheidet.

Barrieren können beispielsweise für Studierende mit Farbblindheit entstehen, da sie das Erkennen und Verstehen von Informationen beeinträchtigt. Grafiken, Diagramme, Tabellen oder Präsentationen, die stark auf Farben angewiesen sind, können für farbenblinde Studierende eine Herausforderung darstellen, da sie möglicherweise wichtige Informationen nicht richtig interpretieren können. Die Abbildung unten zeigt etwa den Anteil der von Rot-Grün-Schwäche, einer Variante der Farbblindheit, betroffenen Personen.

Sensibiliserung für Beeinträchtigungen wie diese sowie Kenntnis passender barrierefreier Lösungen helfen. An der JMU gibt es deshalb Initiativen wie das studentische Referat Barrierefrei oder die Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung (KIS).

Ich bin damit einverstanden, dass mir Diagramme von Datawrapper angezeigt werden.
Wer oder was hat Sie in Ihrem Handeln unterstützt oder positiv beeinflusst?
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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, Universität Würzburg

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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, antwortet auf die Frage "Wer oder was hat Sie in Ihrem Handeln unterstützt oder positiv beeinflusst?"

Da sind vorallem meine Eltern, die mich finanziell sehr unterstützt haben und weiterhin unterstützen. Grade wenn man sich anguckt wie teuer so das Leben in einer Hochschulstadt in Würzburg ist, und dann hat dann auch meine Schwester angefangen zu studieren, und da hatte man dann eine gemeinsame Lebensrealität und gemeinsame Erfahrung gemacht an der Hochschule und konnte sich darüber unterhalten, weil sie vergleichbare Probleme auch hatte im Studium und da konnte man sich zu Hause darüber austauschen, was ich mit meinen Eltern nicht kann.

Zukunftsvision
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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, Universität Würzburg

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Daniel Janke, Referat Barrierefrei der Studierendenvertretung, über seine Zukunftsvision für Vielfalt an der Universität Würzburg.

Ich glaube was die baulichen Gegebenheiten angeht, ist es gesellschaftlich weitgehend akzeptiert, dass zum Beispiel an Gebäuden Rollstuhlrampen gebaut werden und das ist ja auch gesetzlich eindeutig vorgegeben. Aber gerade was das Thema nicht sichtbare Beeinträchtigung angeht, zum Beispiel auch psychologische Erkrankung im Studium, da hat die Gesellschaft glaub ich noch einen langen Weg vor sich, den es zu begehen gilt. Und da, glaube ich, muss man auch gesellschaftlich noch einen Diskurs führen, dass es einfach anerkannt ist, dass es auch Menschen gibt mit psychischen Beeinträchtigungen, die auch studieren wollen.